Im Interview spricht Layan Bayim, eine Studierende in Kunst und Geschichte auf Lehramt, über ihre Teilnahme am Queerhistory Lab, einem Lehr- und Lernlabor zur Geschlechtergeschichte.
Sie betont das Interesse an diesem Thema und die begrenzten Angebote in Bezug auf Geschlechterdynamiken in der Lehrerausbildung. Layan beschreibt die Herausforderungen, Gender in den eigenen Unterricht zu integrieren, insbesondere mit einer unbekannten Schülergruppe und begrenzten didaktischen Materialien. Sie betont die Bedeutung von Multiperspektiven und die Notwendigkeit, Schülerinnen die Vielfalt und Veränderlichkeit von Geschlecht sowie die historische Diskriminierung aufzuzeigen. Layan sieht das Ziel von queerem Geschichtsunterricht darin, Schülerinnen für diese Themen zu sensibilisieren und die Sichtbarkeit queeren Lebens in der Schule zu fördern.