Im Schuljahr 1970/1971 entstanden im Institut für Unterrichtsmitschau und Didaktische Forschung der Universität München kontinuierlich durchgeführte Unterrichtsaufzeichnungen. Durch die Beobachtung des Unterrichts in zwei ersten Grundschulklassen sollte audiovisuelles Material bereitgestellt werden, welches unterrichtliche Entwicklung im Längsschnitt erfasst.
Die Aufnahmen standen unter dem Aspekt des Lesenlernens, der Entwicklung im Mathematikunterricht sowie der Beobachtung von ausgewählten Schüler:innen. Dieser Komplex wird durch das vorliegende Dokument "Besprechung eines Märchens und szenische Darstellung" ergänzt. Inhalt des Films:Im Unterricht wird das Märchen "Rumpelstilzchen" behandelt. Die Lehrerin liest das Märchen vor und bespricht seinen Inhalt mit den Schüler:innen. Nachdem die einzelnen Rollen verteilt sind, wird das Märchen von den Schüler:innen szenisch dargestellt. Unter der globalen Überschrift "Rollenspiele im Unterricht" lässt sich die gewählte Spielform als szenische Rekonstruktion bezeichnen.Zusätzliche Informationen:Das Unterrichtsdokument kann nicht als spezieller Beitrag zur Problematik "Rollenspiele im Unterricht" im Hinblick auf methodische Einführung betrachtet werden. Die Aufzeichnung des Unterrichts wurde auch von der Lehrerin als Experiment im Rahmen eines vom Institut für Unterrichtsmitschau und Didaktische Forschung der Universität München durchgeführten Längsschnitt-Projekts verstanden. Zur Vorbereitung auf die Aufnahme wurde von der Lehrerin eine Woche vorher das Märchen "Schneewittchen" in ähnlicher Weise mit der Klasse behandelt.Die Aufzeichnung fand im Schuljahr 1970/71 statt.Hinweis: Bei den Filmen handelt es sich um historische Aufnahmen, die in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts gedreht wurden. Die technische Qualität der Aufzeichnungen kann deshalb nicht den heutigen Standards entsprechen. Wir bitten hierfür um Verständnis.